K Borger – Waldboden, Rückegassen

11. 10. 2012 :

Dramatische Entwicklung im Saarland!
Neuausrichtung in der Umwelt- und Forstpolitik!!

Mit heutigem Schreiben erklärt das saarl. Umweltministerium, dass es mit der Schotterung von Rückegassen weder ein naturschutzrechtliches noch ein forstrechtliches Problem hat.

Besonders pikant, man bezieht sich auch auf den FSC-Standard und die darin enthaltene Aussage zur „umwelttechnischen und wegebautechnischen Eignung von Recyclingmaterial“. Das Ministerium hat offenbar Probleme Sinn und Zweck von Rückegassen und Waldwegen zu unterscheiden.

(Definition: Als Rückgasse wird ein unbefestigter forstwirtschaftlicher Weg bezeichnet, der zum Holzrücken durch Maschinen oder Rückepferde vom Hiebort zum Aufbereitungs- und Verladeplatz an einer befestigten Forststraße dient).

Fazit: Jetzt können die Wälder an der Saar für den ganzjährigen Großmaschineneinsatz „fit“ gemacht werden.

Foto: Klaus Borger

geschotterte Rückegasse 11-10-2012


 

Im Saarland war Pferde-Einsatz bei der Holzernte auch verstärkt geplant und das Rücken mit Pferden wurde über das „Klimawaldprogramm Saarland“ gefördert. Doch seit 2012 entwickelte sich das anders.

Eigentlich wäre es sogar wirtschaftlicher, wenn man eine Gesamtbilanz zu Grunde legen würde.

 

 

 

 

Ein "Lotse" durch den Info-Dschungel zur Wald-Problematik in Deutschland