Kahlschläge Nationalpark Bayerischer Wald

Am 22.10. 2019 wurde eine außerordentliche Erweiterung der Naturzone des Nationalparks Bayerischer Wald um ca. 870 Hektar (8,7 km²) beschlossen.

DER BÜRGERPROTEST ist aufgrund der positiven Entscheidung nun abgeschlossen,
bitte keine Anschreiben mehr versenden!
Es sind viele Anschreiben an die Komunalpolitiker eingegangen, darunter leider auch einige unsachliche und beleidigende, die weder der Sache dienlich noch akzeptabel sind.

Hier Informationen über den Beschluss im Detail:

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2019/10/24/erfolg-für-den-nationalpark-bayerischer-wald-naturzonenerweiterung-beschlossen/

https://www.hogn.de/2019/10/23/1-da-hogn-geht-um/nachrichten-im-landkreis-regen/zwei-schritte-in-richtung-natur-naturzone-nationalpark-bayerischer-wald-peter-langhammer-borkenkaefer/128056

https://www.change.org/p/w%C3%A4lder-sind-keine-holzfabriken-es-reicht-wir-fordern-ein-neues-bundeswaldgesetz-juliakloeckner-svenjaschulze68/u/25220204

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Was war der Hintergrund der bereits abgeschlossenen e-mail Aktion an Politiker mit der Bitte um Erweiterung der Kernzone des Nationalparks Bayerischer Wald?

19.10.2019:

In den Erweiterungszonen des Nationalparks Bayerischer Wald finden gerade extreme, massive Kahlschläge zur Eindämmung des Borkenkäfers statt. Diese Gebiete sind die zukünftigen neuen Naturzonen des Nationalparks Bayerischer Wald. Diese Kahlschläge machen aber in Zeiten des Klimawandels überhaupt keinen Sinn mehr, wie Peter Langhammer, Diplom-Forstwirt und „Vater“ des Konzepts der „Schöpfungsorientierten Waldnutzung“ ausführlich in seiner Pressemitteilung vom 14.10.2019 darlegt – es gelingt auch mit den massivsten Kahlschlägen nicht, den Borkenkäfer zu bekämpfen. Vielmehr gibt es sehr schwerwiegende ökologische Folgeschäden.

PM Borkenkäferbekämpfung im NP BW_aktuelle Situation – Langhammer 2019-10-14

Ziel war es, den Wald im Erweiterungsgebiet „grün“ zu erhalten und eine unerwünschte Entwicklung (Borkenkäferdynamik) ähnlich derjenigenim Lusen-Rachel-Gebiet zu verhindern. Der Falkenstein und seine Tallagen drohen nun in Zukunft ebenfalls als Kahlschlagsfläche, weitestgehend ohne Altbäume, ohne Totholz, statt dessen mit  unübersehbaren Bodenschäden durch schwere Maschinen in die Kernzone des Nationalparks eingegliedert zu werden.
Dies kann in Zeiten des Artensterbens und des Klimawandels nicht der Sinn eines Nationalparks sein! Eine Änderung der bisherigen Vorgehensweise der Borkenkäferbekämpfung in der Nationalpark-Erweiterungszone ist zwingend notwendig!

Hier die ausführliche Beschreibung von Peter Langhammer dieses haarsträubenden Sachverhalts.
PM Borkenkäferbekämpfung im NP BW_aktuelle Situation – Langhammer 2019-10-14

Hier der Beitrag zum Thema auf der Homepage der BundesBürgerInitiative WaldSchutz: https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/aktuelles/
und
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/2019/10/16/entwaldung-und-gro%C3%9Fe-%C3%B6kologische-sch%C3%A4den-durch-sinnlose-borkenk%C3%A4ferbek%C3%A4mpfung-im-nationalpark-bayerischer-wald/
und
https://www.hogn.de/2019/10/21/1-da-hogn-geht-um/nachrichten-in-freyung-grafenau/peter-langhammer-nationalpark-bayerischer-wald-borkekaefer-bekaempfung-falkenstein-naturzone/127681

Mehr zum Thema Kahlschläge wegen Borkenkäfer im Nationalpark Bayerischer Wald auf der sehr informativen Internet-Seite von Franz-Josef Adrian:
http://franzjosefadrian.com/facher/nationalpark-bayerischer-wald/


Hier finden Sie Informationen über die „Schöpfungsorientierte Waldnutzung“ von Peter Langhammer:
http://waldproblematik.de/schoepfungsorientierte-waldnutzung/

Ein "Lotse" durch den Info-Dschungel zur Wald-Problematik in Deutschland